Meine Beziehung zu Yoga war alles andere als einfach. Ich passte nicht in traditionelle Yoga-Räume, war zu unruhig, zu lustig, zu laut, einfach anders. Savasana mit geschlossenen Augen zu liegen, brauchte ich Wochen zum Lernen. Ich dachte, Yoga sei nur für ruhige, flexible Menschen mit müheloser Praxis. Dann verstand ich: Yoga geht nicht darum, sich in Positionen zu zwingen oder eine perfekte Fassade zu bewahren. Es geht ums Sein, ob du mit einer alten Tasche oder abgetragenen Birkenstocks ankommst.
Das hat mich dazu bewogen, einen Raum zu schaffen für Menschen wie mich damals, einen Ort, wo du nicht wie eine "Yoga-Person" aussehen musst. Du kommst einfach so, wie du bist.
Neben der Matte findest du mich auf Techno-Raves, in Cycling- oder HIIT-Kursen, beim Kaffeetrinken oder durch die Stadt laufend, irgendwo zwischen Chaos und Stille.