
Von David
·
10. April 2026
·
11 Min. Lesezeit
Wenn Du nach Mindbody-Alternativen für kleine Yogastudios suchst, kennst Du wahrscheinlich das gleiche Gefühl, das ich hatte, als ich mein eigenes Studio betrieben habe: Die Softwarekosten passen nicht zur Größe des Unternehmens. Mindbody ist leistungsstark, bekannt und für große Fitnessunternehmen gebaut. Aber für ein Studio mit ein oder zwei Räumen und einer Handvoll Lehrer:innen bringt diese Leistung einen hohen Preis, eine steile Lernkurve und einen Haufen Funktionen mit, die Du nie öffnen wirst. Es gibt bessere Optionen. Hier ist ein ehrlicher Blick auf das, was es gibt.
Sprechen wir das Thema an, das auf keiner Preisseite steht: die Mindbody-Steuer. Es geht nicht nur um das Abo. Es geht um alles, was damit einhergeht.
Die monatliche Gebühr ist der Anfang. Mindbodys Starter-Plan kostet $99/Monat, aber die meisten Yogastudios brauchen Funktionen, die hinter höheren Tarifen stecken: automatische E-Mails, Wartelisten-Management, erweiterte Terminplanung. Das bringt Dich schnell auf $279 bis $500+ im Monat. Für ein kleines Studio, in dem die Margen ohnehin knapp sind, ist das ein erheblicher Fixkostenblock, der sich nicht anpasst, wenn Deine Buchungen schwanken.
Dann kommt die Marktplatz-Provision. Mindbodys Verbraucher-Marktplatz bringt Dein Studio vor neue Schüler:innen, was erstmal gut klingt. Aber Marktplatz-Buchungen kosten rund 20% Provision plus etwa 3,5% Zahlungsabwicklungsgebühren. Jemand bucht Deinen $15-Drop-in über den Marktplatz: Du zahlst $3 Provision plus etwa 53 Cent Abwicklungsgebühren. Dir bleiben $11,47. Hochgerechnet auf 50 Marktplatz-Buchungen im Monat gibst Du $176 ab. Im Jahr sind das $2.112 allein an Provisionen. Und die Person, die Dich gefunden hat? Sie bekommt nächste Woche eine Push-Benachrichtigung über ein konkurrierendes Studio. Du hast für die Akquise bezahlt. Die Plattform kontrolliert die Kundenbeziehung.
Aber der schwerste Teil der Mindbody-Steuer ist nicht finanziell. Es ist die Zeit. Es ist der Abend, den Du mit Tutorials verbracht hast, um automatische E-Mails zum Laufen zu bringen. Es ist der Sonntag, den Du verloren hast, weil ein Bericht nicht mit Deinem Kontoauszug übereinstimmt. Es ist die mentale Last, zu wissen, dass es 200 Funktionen in Deinem Dashboard gibt und Du vielleicht 15 davon nutzt. Jede Stunde, die Du mit komplexer Software verbringst, ist eine Stunde, in der Du nicht unterrichtest, Dich nicht erholst, keine Workshops planst. Ein kleines Studio braucht keine Plattform mit 200 Funktionen. Es braucht eine mit den richtigen 15, so einfach gebaut, dass Du nie über die Software nachdenken musst.
Als ich mein Studio in Glasgow betrieben habe, kostete meine Buchungssoftware fast so viel wie meine monatliche Miete. Ich habe vielleicht ein Fünftel davon genutzt. Retail-POS, Spa-Planung, Franchise-Tools. Nichts davon hatte etwas mit meinem einzelnen Raum für Vinyasa und Restorative zu tun. Das ist nicht unbedingt ein Mindbody-Problem. Es ist ein Kategorie-Problem. Die meisten Buchungsplattformen wurden für Fitnessketten mit mehreren Standorten, Salons und Spas gebaut. Die Kosten all dieser Funktionen werden auf alle Kund:innen verteilt, ob sie sie nutzen oder nicht.
Kleine Yogastudios subventionieren Software, die für Fitnessketten gebaut wurde. Das ist die Mindbody-Steuer.
Bevor wir uns Alternativen anschauen, hilft es, ehrlich darüber nachzudenken, was ein kleines Yogastudio tatsächlich braucht. Nicht das, was eine Funktionsseite Dir einreden will. Sondern das, was Du wirklich Woche für Woche nutzt.
Online-Buchung und Zahlungen. Schüler:innen müssen vom Handy aus buchen und bezahlen können. Wenn das nicht reibungslos funktioniert, ist alles andere egal.
Wiederkehrende Stundenpläne. Du unterrichtest jede Woche die gleichen Kurse. Die Software sollte Deinen Stundenplan wiederholen, ohne dass Du ihn jeden Montag neu aufbauen musst.
Stundenkarten und Mitgliedschaften. Die meisten kleinen Studios verkaufen eine Mischung aus Einzelbesuchen, 5er- oder 10er-Karten und einer monatlichen Mitgliedschaft. Alle drei müssen funktionieren, ohne dass Du im Kopf rechnen musst.
Lehrer:innen-Management. Selbst mit zwei oder drei Lehrer:innen brauchst Du Vertretungsmanagement und einen klaren Überblick darüber, was Du jeder Person schuldest. Verschiedene Vergütungsmodelle (Pauschale, Prozent, Pro-Kopf-Bonus) sollten keine separate Tabelle erfordern.
Wartelisten. Kleine Räume sind schnell voll. Automatische Benachrichtigungen, wenn ein Platz frei wird, ersparen Dir eine WhatsApp-Gruppe.
Einfaches Reporting. Wie viel haben wir diesen Monat eingenommen? Welche Kurse sind voll? Welche nicht? Klarheit, keine Enterprise-Analytik.
Das ist die Liste. Alles andere, gebrandete Apps, KI-Engagement-Tools, Retail-POS, SMS-Kampagnen-Builder, ist nett, aber nicht nötig. Wenn Du für all das zahlst und nichts davon nutzt, ist Deine Software zu groß für Dein Studio.
Hier ist ein ehrlicher Blick auf die Plattformen, die für kleine Yogastudios gut funktionieren. Jede hat echte Kompromisse. Ich habe yoganear.me aufgenommen, weil ich es genau für diese Situation gebaut habe, aber ich versuche fair darzustellen, wo die anderen stärker sind.
Einstiegspreis: Kostenloser Plan mit 5% Studio-Gebühr + 4% Kund:innen-Gebühr, oder $60/Monat Pro-Plan mit 2,5% Gebühr.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: Momence hat die umfangreichsten Marketing- und Automatisierungstools auf dieser Liste. Automatische Follow-up-E-Mails, SMS-Re-Engagement-Kampagnen, Anwesenheitstracking, Lifecycle-Workflows für Schüler:innen. Wenn Kund:innenbindung Deine oberste Priorität ist und Du gerne Systeme aufbaust, liefert Momence. Das integrierte Video-Hosting ist ein echter Bonus, wenn Du auch online unterrichtest.
Der Kompromiss: Die Leistung kommt mit Komplexität. Studioinhaber:innen, die nicht besonders technikaffin sind, berichten, dass sie Wochen brauchen, um die Automatisierungen einzurichten. Die kombinierten 9% Gebühren des kostenlosen Plans überraschen viele: Ein Studio mit $3.000 Umsatz pro Monat zahlt allein $270 an Plattformgebühren, weit mehr als der $60-Pro-Plan. Und SMS-Nachrichten kosten zusätzliche Pro-Nachricht-Gebühren auf das Abo obendrauf.
Am besten für: Studioinhaber:innen, die wie Marketer:innen denken. Wenn Du gerne Funnels baust, Re-Engagement trackst und Customer Journeys optimierst, wird Momence die Zeitinvestition belohnen.
Einstiegspreis: ~$24/Monat für eine:n Lehrer:in. Jeder zusätzliche Kalender kostet $10/Monat.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: Preis. Als Einzelperson kannst Du alles für unter $25/Monat betreiben. Drei Lehrer:innen kosten etwa $44/Monat. Alle Funktionen sind bei jedem Preisniveau enthalten, ohne gestaffelte Einschränkungen, was eine willkommene Abwechslung ist im Vergleich zu Plattformen, die Grundfunktionen hinter höheren Plänen verstecken.
Der Kompromiss: Vagaro wurde für Salons und einzelne Dienstleister:innen gebaut. Das Planungsmodell ist auf Einzeltermine (Haarschnitte, Massagen) ausgerichtet, nicht auf Gruppenkurse. Du kannst es für Yoga nutzen, aber die Oberfläche verrät die Herkunft. Multi-Währungs- und Mehrsprachen-Support ist eingeschränkt. Das Reporting ist einfach.
Am besten für: Solo-Lehrer:innen und winzige Studios, bei denen niedrige Kosten oberste Priorität haben und Du keine yoga-spezifischen Funktionen wie Lehrer:innen-Vergütungsmodelle oder Workshop-Planung brauchst.
Einstiegspreis: Ab etwa €24/Monat. Staffelung nach Anzahl der Lehrer:innen.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: momoyoga wurde speziell für Yoga gebaut. Die Oberfläche ist übersichtlich, die Terminplanung unkompliziert, und es fühlt sich wie ein Tool an, das von Menschen gemacht wurde, die das Geschäft verstehen. Online-Buchung, Stundenkarten und Mitgliedschaften werden ohne unnötige Komplexität abgedeckt.
Der Kompromiss: Kleinere Plattform mit einem begrenzteren Funktionsumfang. Multi-Währungs-Support ist eingeschränkt. Wenn Du verschiedene Lehrer:innen-Vergütungsmodelle brauchst (Pauschale vs. Prozent vs. Pro-Kopf-Bonus), brauchst Du wahrscheinlich ein Spreadsheet daneben. Keine integrierte Workshop- oder Kursplanung. Einfaches Reporting.
Am besten für: Kleine Studios in Europa, die ein einfaches, yoga-spezifisches Tool wollen und kein erweitertes Lehrer:innen-Vergütungstracking oder internationalen Support brauchen.
Einstiegspreis: Abo-basiert, typischerweise ab etwa €49/Monat.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: Eversports ist stark in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) mit einem Verbraucher-Marktplatz, der lokale Auffindbarkeit fördert. Wenn Du in Wien, München oder Zürich bist, bringt Dich Eversports dorthin, wo lokale Schüler:innen bereits suchen.
Der Kompromiss: Das Marktplatz-Modell hat die gleiche Spannung wie bei Mindbody: Schüler:innen, die Dich dort finden, bekommen Benachrichtigungen über andere Studios in der Nähe. Eversports ist außerhalb des deutschsprachigen Europas weniger etabliert, und internationale Features (Multi-Währung, Mehrsprachigkeit) sind begrenzt. Die Preise sind nicht immer transparent einsehbar. Anders als die meisten Mitbewerber veröffentlicht Eversports keine vollständige Preisliste, was den Kostenvergleich vor einer Demo erschwert.
Am besten für: Studios in der DACH-Region, die lokale Marktplatz-Sichtbarkeit wollen. Weniger geeignet für Studios außerhalb Zentraleuropas oder für diejenigen, die Marktplatz-Dynamiken vermeiden möchten.
Einstiegspreis: Ab $49/Monat für bis zu 100 aktive Kund:innen.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: TeamUp ist bekannt für seinen Kundenservice und die klare Preisgestaltung. Kursplanung, Mitgliedschaften und Zahlungen funktionieren reibungslos. Keine langfristigen Verträge. Das Pro-Kund:in-Modell bedeutet, dass Du proportional zur Größe Deiner Community zahlst.
Der Kompromiss: Für CrossFit und funktionelles Fitness gebaut. Es funktioniert für Yoga, aber Du merkst die Fitness-DNA in der Oberfläche. Mehrsprachen-Support ist eingeschränkt, Lehrer:innen-Zahlungstracking ist basic, und Workshop-Planung wirkt wie ein Nachgedanke.
Am besten für: Kleine Studios, die zuverlässigen Support und solide Grundfunktionen schätzen und denen es nichts ausmacht, dass die Plattform nicht speziell für Yoga gebaut wurde.
Einstiegspreis: 2,5% pro Buchung, monatlich gedeckelt ($99 USD, €99 EUR, £89 GBP). Kein Minimum. Keine Einrichtungsgebühren. Keine Verträge.
Warum kleine Studios es in Betracht ziehen: Ich habe yoganear.me gebaut, weil ich ein kleines Studio betrieben habe und keine Software finden konnte, die zu Yoga-Unternehmen passt. Das Preismodell bedeutet: Ruhige Monate kosten weniger, volle Monate skalieren hoch, und Du zahlst nie mehr als den Deckel. Es gibt keine Erfolgssteuer: Ob Du $2.000 oder $20.000 in einem Monat verarbeitest, sobald Du den Deckel erreichst, bleibt es dabei. Deine Kosten bleiben planbar, während Dein Studio wächst.
Alles ist von Tag eins an enthalten: Stundenkarten, Mitgliedschaften, Workshops, Kurse, Termine, Wartelisten, Lehrer:innen-Zahlungen mit vier Vergütungsmodellen (Pauschale, Prozent, Festbetrag plus Pro-Kopf-Bonus, Monatsgehalt), 30+ Währungen, 8 Sprachen. Keine Tarife. Keine Add-ons. Keine Upgrade-Aufforderungen.
Der Kompromiss: Keine gebrandete App; Schüler:innen buchen über das Web oder ein eingebettetes Widget auf Deiner Website. Kein Verbraucher-Marktplatz zur Entdeckung neuer Schüler:innen. Jüngere Plattform mit weniger Erfolgsbilanz als Mindbody oder WellnessLiving. Kein integriertes SMS oder Video-Hosting (aber Zoom lässt sich direkt für Online-Kurse integrieren).
Am besten für: Kleine Yogastudios, die etwas wollen, das wirklich für Yoga gebaut ist, preislich zu Yoga-Unternehmen passt, und keine Überraschungskosten beim Wachstum bringt. Besonders stark für internationale Studios und Lehrer:innen mit verschiedenen Vergütungsvereinbarungen.
Für einen ausführlicheren Vergleich mit größeren Plattformen wie WellnessLiving und Glofox, lies unseren vollständigen Software-Vergleich 2026.
WellnessLiving taucht oft bei "Mindbody vs"-Suchen auf, deshalb lohnt es sich, das direkt anzusprechen. Es positioniert sich als günstigeres Mindbody mit ähnlichen Funktionen, und für mittelgroße Studios hält es dieses Versprechen.
Preise: Starter ab $69/Monat (eine Person), Business ab $199/Monat, BusinessPro ab $349/Monat. WellnessLiving bietet aggressive Einstiegsrabatte: Business startet bei $39/Monat, springt aber nach zwei Monaten auf $199. Dieser 5-fache Sprung überrascht Studioinhaber:innen. Der BusinessPro-Plan enthält eine gebrandete App, für die die meisten Mitbewerber $50-200/Monat extra verlangen.
Wo es stark ist: Mehr Funktionen als Mindbodys niedrigere Tarife zu einem günstigeren Preis. Integriertes Treue- und Belohnungsprogramm. Gebrandete App bei BusinessPro. Keine Marktplatz-Provisionen, die Deine Buchungen schmälern.
Wo es für kleine Studios schwächelt: Es bleibt ein monatliches Flatrate-Abo, das sich nicht mit Deinem Umsatz bewegt. Der $69-Starter-Plan ist auf eine Person begrenzt. Sobald Du 2-3 Lehrer:innen brauchst, bist Du beim $199-Business-Plan, was ein ordentlicher Sprung ist. Multi-Währungs- und Mehrsprachen-Support ist im Vergleich zu global ausgerichteten Plattformen eingeschränkt. Und wie Mindbody wurde WellnessLiving für die breitere Wellness-Branche gebaut, also navigierst Du immer noch durch Funktionen, die für Salons und Spas gedacht sind.
Fazit: Wenn Du ein mittelgroßes Studio hast, das Mindbody-ähnliche Funktionen zu einem besseren Preis will und eine gebrandete App wichtig ist, lohnt sich ein Blick auf WellnessLiving. Für kleine Studios, bei denen Einfachheit und Kostenflexibilität wichtiger sind als Funktionstiefe, sind die oben genannten Alternativen die bessere Wahl.
Schauen wir uns jetzt an, wie sich all diese Optionen im direkten Vergleich schlagen.
| Feature | yoganear.me | Momence (Pro) | Vagaro | momoyoga | Eversports | TeamUp |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Am besten für | Yoga-First / International | Marketer:innen | Solo-Sparfüchse | Einfache europäische Studios | DACH-Entdeckung | Solide Grundlagen |
| Monatliche Kosten (kleines Studio) | 2,5% gedeckelt | $60 + 2,5% | ~$44 (3 Lehrer:innen) | ~€24-49 | ~€49+ | $49+ |
| Preismodell | Transaktionsbasiert | Abo + Gebühr | Pro Kalender | Abo | Abo | Pro Kund:in |
| Yoga-spezifisch | Ja | Teilweise | Nein (Salon/Spa) | Ja | Teilweise | Nein (Gym/CrossFit) |
| Lehrer:innen-Zahlungstracking | 4 Modelle integriert | Basis | Basis | Basis | Basis | Basis |
| Multi-Währung | 30+ Währungen | Eingeschränkt | Eingeschränkt | Eingeschränkt | Eingeschränkt | Eingeschränkt |
| Mehrsprachigkeit | 8 Sprachen | Eingeschränkt | Eingeschränkt | Eingeschränkt | DE/EN | Eingeschränkt |
| Marketing-Automatisierung | Nein | Fortgeschritten | Basis | Nein | Basis | Basis |
| Video-Hosting | Zoom-Integration | Integriert | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Verbraucher-Marktplatz | Nur Verzeichnis | Nein | Klein | Nein | Ja (DACH) | Nein |
| Vertrag erforderlich | Nein | Nein | Nein | Nein | Variiert | Nein |
| Einrichtungsgebühren | Keine | Keine | Keine | Keine | Variiert | Keine |
Preise basierend auf öffentlich verfügbaren Informationen, Stand April 2026. Bitte immer direkt beim Anbieter prüfen.
Vergiss erstmal die Funktionen. Die richtige Plattform für ein kleines Studio hängt von drei ehrlichen Fragen ab.
Wie viel bist Du bereit, in einem ruhigen Monat zu zahlen? Wenn Du das ganze Jahr über bequem $50-60/Monat ausgeben kannst, unabhängig von Buchungen, funktioniert ein Flatrate-Abo. Wenn Du lieber möchtest, dass Deine Kosten sinken, wenn die Buchungen sinken, ist transaktionsbasierte Preisgestaltung sinnvoller. Und wenn Dir planbare Kosten bei wachsendem Umsatz wichtig sind, such nach einem Deckel, der Dich beim Wachstum schützt.
Wie viel Zeit willst Du mit Software verbringen? Sei ehrlich. Wenn Du gerne Marketing-Automatisierungen und Funnels zur Kund:innenbindung baust, wird Momence diese Investition belohnen. Wenn Du etwas willst, das Du an einem Nachmittag einrichten und dann größtenteils vergessen kannst, sind einfachere Plattformen besser geeignet.
Arbeitest Du international? Wenn Deine Schüler:innen in verschiedenen Währungen bezahlen oder Dein Stundenplan in mehreren Sprachen funktionieren muss, wird Deine Auswahl schnell kleiner. Die meisten Plattformen auf dieser Liste sind auf Englisch ausgerichtet mit eingeschränktem internationalen Support.
Es gibt keine einzelne richtige Antwort. Einzelunterrichtende, die die niedrigsten Kosten wollen, sollten sich Vagaro anschauen. Ein Studio in München, das lokale Auffindbarkeit will, sollte sich Eversports anschauen. Ein Studio, das leistungsstarke Marketing-Tools will, sollte sich Momence anschauen.
Aber wenn Du etwas Einfaches willst, das für Yoga gebaut wurde, das in ruhigen Monaten weniger kostet und bei Vollauslastung gedeckelt bleibt, genau dafür wurde yoganear.me gebaut.
Was auch immer Du wählst, lass Dich nicht von Wechselangst auf einer Plattform halten, die nicht passt. Die meisten bieten kostenlose Testphasen, und die Migration der Daten eines kleinen Studios ist einfacher als Du denkst. Der beste Zeitpunkt zum Wechseln ist vor der nächsten Vertragsverlängerung. Der zweitbeste ist jetzt.
Wenn sich yoganear.me wie die richtige Wahl für Dich anhört, kannst Du Dir die vollständige Funktionsübersicht ansehen oder eine kostenlose Testphase auf yoganear.me starten, ohne Kreditkarte und ohne zeitliches Limit.
Mehr dazu, warum die meisten Plattformen ein Fitnessstudio-Preismodell verwenden und was Yogastudios tatsächlich zahlen sollten, findest Du in unserer Analyse der Yogastudio-Softwarepreise.
Was ist die beste Mindbody-Alternative für ein kleines Yogastudio?
Das hängt von Deinen Prioritäten ab. Für die niedrigsten monatlichen Kosten startet Vagaro bei ~$24/Monat. Für yoga-spezifische Einfachheit mit transaktionsbasierter Preisgestaltung berechnet yoganear.me 2,5% pro Buchung, gedeckelt bei $99/Monat. Für leistungsstarke Marketing-Automatisierungen ist Momence Pro bei $60/Monat stark. Für Studios in Deutschland, Österreich oder der Schweiz bietet Eversports lokale Marktplatz-Sichtbarkeit.
Was kostet Mindbody wirklich für ein kleines Yogastudio?
Mehr als die Preisseite vermuten lässt. Der Starter-Plan kostet $99/Monat, aber die meisten Studios brauchen Funktionen in höheren Tarifen ($279-$500+/Monat). Dazu kommen Marktplatz-Provisionen von ~20% plus ~3,5% Zahlungsabwicklung. Ein Studio mit 50 Marktplatz-Buchungen pro Monat bei $15 könnte allein über $175/Monat an Provisionen zahlen, zusätzlich zum Abo. Rechne die Stunden dazu, die Du brauchst, um eine komplexe, für Fitnessketten gebaute Plattform zu erlernen, und die tatsächlichen Kosten liegen deutlich über dem angegebenen Preis.
Kann ich von Mindbody wechseln, ohne meine Schüler:innen zu verlieren?
Ja. Deine Schüler:innen folgen Dir, nicht Deiner Software. Exportiere Deine Kund:innenliste und Kursdaten aus Mindbody, richte Deine neue Plattform ein und informiere Deine Schüler:innen, dass sich der Buchungslink geändert hat. Die meisten kleinen Studios schaffen den Wechsel in unter einer Woche. Der beste Zeitpunkt ist vor der nächsten Vertragsverlängerung.
Gibt es kostenlose Yogastudio-Buchungssoftware?
Momence bietet einen kostenlosen Plan, berechnet aber insgesamt 9% an Gebühren (5% Studio-Gebühr + 4% Kund:innen-Gebühr), die sich schnell summieren. Ein Studio mit $3.000 Monatsumsatz zahlt $270 an Plattformgebühren im kostenlosen Plan. yoganear.me hat kein monatliches Minimum, sodass sehr ruhige Monate sehr wenig kosten. Wirklich kostenlose Optionen gibt es, aber ihnen fehlen meist Grundfunktionen wie automatische Zahlungen, Wartelisten und Lehrer:innen-Management.
Brauche ich wirklich Buchungssoftware für ein kleines Yogastudio?
Wenn Du mehr als ein paar Kurse pro Woche unterrichtest, ja. Online-Buchung, automatische Zahlungen, Kapazitätsmanagement und Wartelisten sparen Dir jede Woche Stunden an Verwaltungsarbeit. Die Frage ist nicht, ob Du Software brauchst, sondern ob Du für eine Plattform zahlst, die für Deine Größe gebaut wurde, oder ob Du Funktionen subventionierst, die für Fitnessketten gedacht sind.

Ich bin David, Gründer von yoganear.me – einer der Plattformen in diesem Vergleich. Das vorweg, ganz transparent. Ich hatte ein Yogastudio in Glasgow, habe die ganze Zeit Mindbody genutzt und jede Alternative recherchiert, während ich yoganear.me gebaut habe. Hier ist meine ehrliche Einschätzung zu jeder Option, einschließlich der Schwächen meiner eigenen Plattform.
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